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„The Breaking Ice“-Rezension: Sehnsucht an der Grenze zwischen China und Nordkorea

In „The Breaking Ice“, einem neuen Film, geschrieben und inszeniert von Anthony Chen, finden drei verlorene Mittzwanziger in einer Grenzwelt zueinander. Der Film spielt in Yanji, einer chinesischen Stadt an der Grenze zu Nordkorea, wo sich im Schatten schneebedeckter Berge zwei Sprachen und Kulturen vermischen.

In dieser eisigen Stadt kreuzen sich die Wege von Nana (Zhou Dongyu), einer Reiseleiterin, mit Haofeng (Liu Haoran), einem Finanzier aus Shanghai, der zu einer Hochzeit zu Besuch ist. Sie erkennt in ihm eine Melancholie, die mit ihrer eigenen übereinstimmt, und lädt ihn zum Abendessen mit Xiao (Qu Chuxiao) ein, einem Freund, der in einem Restaurant arbeitet und Nana hinterherjagt.

Während die drei reichlich trinken, auf Xiaos Motorrad herumfahren und sich auf jugendliche Abenteuer einlassen, nimmt eine Dreiecksbeziehung Gestalt an – die jedoch nie zu vorhersehbaren Konflikten führt. Es ist, als ob die kalte, jenseitige Einsamkeit von Yanji die unerfüllten Wünsche der Charaktere in eine tiefere Sehnsucht nach Verbindung sublimiert. Sie sind dankbar, einander zu haben, auch wenn nicht auf die Art und Weise, wie sie es sich wirklich wünschen.

Der Schauplatz steckt voller metaphorischer Möglichkeiten, und hier gerät Chen als Regisseur ins Wanken. Haofengs Depression wird durch seine Angewohnheit, auf Eiswürfeln zu kauen und gefährlich auf schneebedeckten Klippen zu balancieren, signalisiert; Nana stößt immer wieder auf Erinnerungen an ihre gescheiterte Eislaufkarriere; und im Laufe des Films tauchen Nachrichtenberichte über einen nordkoreanischen Überläufer auf, die bei dem ruhelosen Xiao etwas provozieren.

Ohne Subtilität eingesetzt, beschweren diese Motive einen Film, der sich in seinen besten Momenten so leicht und erfrischend anfühlt wie eine kühle Brise.

Das brechende Eis
Nicht bewertet. Auf Mandarin und Koreanisch, mit Untertiteln. Laufzeit: 1 Stunde 37 Minuten. In Theatern.

Der obige Text ist eine maschinelle Übersetzung. Quelle: https://www.nytimes.com/2024/01/18/movies/the-breaking-ice-review.html?rand=21965

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