In „Bemerkenswert helle Kreaturen“ Sally Field beschwört ihr Können als zweifache Oscar-Gewinnerin, um einen tränenreichen Monolog vor einem Moppeimer zu halten. Zwar haben Spezialeffekte den Kraken in den Wahnsinn getrieben, aber es macht viel mehr Spaß, sich Fields Erlebnis am Set vorzustellen.
Dass die Schauspielerin dieser Szene auch nur einen Anflug von Emotionen entlocken kann, ist einer der wenigen interessanten Punkte in diesem langweiligen und trägen Spielfilm, in dem eine Aquarienputzerin (Field) und ein gescheiterter Gitarrist (Lewis Pullman) aus ihren jeweiligen Tiefen der Trauer auftauchen und dabei von Marcellus, einem Kopffüßer mit der Stimme von Alfred Molina, angestoßen werden, der ablenkend wie Alec Baldwin klingt.
Basierend auf Shelby Van Pelts Überraschungsromanund unter der Regie von Olivia Newman („Wenn die Flusskrebse singen“) beruht „Remarkably Bright Creatures“ auf einer einfachen Einbildung. Marcellus lebt in einem Aquarium; Die Putzfrau Tova lebt in einer Kleinstadt in Washington, die, wie Marcellus aus dem Off erklärt, einer Art Aquarium gleicht: Tova, immer noch betrübt über den Verlust ihres Mannes und ihres Sohnes vor Jahren, kann sich den Blicken der klatschenden Nachbarn nicht entziehen. Dennoch scheint jeder Film, der erfahrene Szenendiebe wie Joan Chen, Beth Grant und Kathy Baker auf gackernde Karikaturen reduziert – sie spielen Tovas Strickkreis –, sich nicht wirklich für Menschen zu interessieren.
Tova bekommt ein Heilmittel gegen ihre Einsamkeit, als Cameron, der Gitarrist, in der Stadt ankommt und einen Aushilfsjob im Aquarium annimmt. Cameron ist auf der Suche nach dem Vater, den er nie gekannt hat; In Tova findet er jemanden, der sein Leben in den Griff bekommen kann (und ihm ein Date mit einem örtlichen Paddleboarder, gespielt von Sofia Black-D'Elia, vermittelt). Dann ist da noch dieser alternde Oktopus, dessen letzte Aufgabe auf der Erde darin bestehen wird, „der Putzfrau und dem Jugendlichen zu helfen“. Wie nett von ihm. Und obwohl es wahrscheinlich unfair ist, gegenüber einem Film über kluge Kraken zynisch zu sein, ist es auch nicht toll, sich dadurch zu langweilen.
Bemerkenswert helle Kreaturen
Bewertet mit PG-13 für Diskussionen über Tod, Einsamkeit und Gefangenschaft im Wasser. Laufzeit: 1 Stunde 51 Minuten. Auf Netflix ansehen.
Der obige Text ist eine maschinelle Übersetzung. Quelle: https://www.nytimes.com/2026/05/07/movies/remarkably-bright-creatures-review.html?rand=21965




















